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spielraumleben

Wo finde ich Dich?

Es ist das Pochen in Deinem Herzen. Es ist das Klopfen in Deinem Kopf. Es ist der Ort, an dem ich bin. Durch Deine Augen ströme ich aus, In Deinem Hals und Nacken fließe ich, In Deinen Haaren lodere ich, In Deinen Händen zittere ich. Ich schmerze weil ich will und Ich lache weil ich kann. Ich beuge mich nicht, sondern verneige mich. Ich weine und ich kreische. Ich bin eine Urgewalt des spitzen Schmerzes und Ich trommele in Deiner Brust im Takt der Erlösung. Ich bin der Wind in Deinen Ohren und das Pfeifen in Deiner Stirn. Ich bin überall und nur in Dir. Ich weiß Alles und das ist Nichts, denn Alles ist Jetzt und Vorher ist vergessen. Ich bin rot, ich bin blau, ich bin grün und Du liebst mich ohne zu ahnen, denn Du weißt. Ich bin Du und Du bist Ich. Verschenke Dich nicht. Ich bin groß, ich bin klein, Ich darf Alles sein. Du kannst mich nicht greifen, Du kannst mich nicht stoppen. Ich gebe mich nicht zu erkennen, denn Ich spiele für mein Leben gern.               

Wenn eine Welt zu Ende geht…

…darfst Du traurig sein, Darfst Du Dich Nachts in den Schlaf weinen. Du darfst vermissen, Darfst alles Schlechte wegwischen, Und ja, Du darfst auch mal Deine verrückte Nachbarin beschimpfen, Darfst erhobenen Hauptes die Nase rümpfen, Wenn Dir einer blöd kommt Und prompt verstummt beim Anblick Deiner lauten Traurigkeit. Du darfst Dich wälzen in ihr, Darfst verschmelzen mit ihr, Nur um Dich anschließend wieder zu lösen, Und das Einssein mit ihr als Täuschung zu entblößen. Denn all die Trauer, der Schmerz und die Wut Sind letztlich nur dafür gut, Zu spüren, dass Du lebst – fähig zu fühlen, In menschlichen Abgründen zu wühlen. Egal wie düster der Ort ist, An dem Du jetzt bist, Mitten in Dir entzündest Du das Licht, Das Deinem wahren Zuhause – der Liebe – entspricht.

Abhängig.

Ständig Fortwährend Immerzu Gibt etwas in mir Keine Ruh. Es fehlt die Luft Es fehlt das Licht Und es sticht. Es sticht so sehr, so tief. Aber Wohin? Ist doch nichts da. Da ist doch Nichts, Nichtmal Ich. Also bitte Stich, Ich spür mich nicht.

Hemmungslos.

Ich suche die Hemmungslosigkeit als Befreiungsschlag… Wir befinden uns an einer Schwelle. Es herrscht das Chaos der Geschlechter! Jedes kämpft ums Überleben. Frauen sind die besseren Männer und Männer wieder kleine Jungs. Wo sind also die wahren Frauen und Wo die echten Männer? Wir müssen sie suchen. Sie müssen uns retten. Ihr müsst sie verfluchen, müsst sie anketten an eure Betten, wetten, sie hätten Angst… Die Halbgesichter ohne Mund, ohne Ohren, sind schon halb erfroren die kleinen Monster ohne Haar, sind doch in Wahrheit gar nicht da – sind Illusion – von euch erschaffene Perversion. Weil ihr vergessen habt wer ihr seid, gibt es Streit im Paradies wer verstieß hier eigentlich wen vom Altar, wo doch einst nur Leere war?

Von der Fassade zur Facette

„Und noch ein „Coach“ mehr auf der eh schon überlaufenen Bildoberfläche…“ Ja, das stimmt, wobei ich mich lieber als Spieltrainerin und Begleiterin betrachte. „Und dann noch spirituell!“ Ja, das stimmt auch. „Also bestimmt so ne Eso-Tante…!“ Nein, das stimmt nicht. Wobei… Diese Facette trage ich wohl auch in mir – siehe hier 😊. Und da wären wir doch auch schon beim Thema: Facetten. Nicht zu verwechseln mit Fassaden, denn genau jene beginnen zu bröckeln, stürzen schließlich ein, wenn wir all unseren Facetten Raum geben, uns wahrhaftig ausdrücken. So gesehen können wir Facetten sogar als das Gegenteil von Fassaden betrachten. Und ich schätze, für viele von uns ist genau dieser Punkt der Fassade das Problem… Sitzt da jemand vor mir, der so tut als ob… Erzählt mir da jemand etwas, das er selbst noch gar nicht verstanden, geschweige denn erlebt hat? Spricht jemand mit einer unnatürlichen Stimme (siehe „Momomonika“)? Höre ich, was jemand sagt, spüre es aber nicht…? Hart unangenehm! Habe ichs mit Fassaden zu tun, ob im Coaching oder sonst wo, ist das hart unangenehm. Ertappe ich mich allerdings selbst in einer Fassade, ist das noch viel härter unangenehm! Damit will ich sagen, ich werde mich hier nicht über jene beschweren, die ihre Fassaden nach außen tragen, denn wer tut das nicht (und ich liebe meine Momomonika!), sondern davon berichten, wie mich meine Fassaden auf direktem Weg zu meinen Facetten führen. Ist das genial!? Zugegeben, es ist ein ständiger Drahtseilakt: Facette, Fassade, Facette, Fassade – was ist was? Mit dem Verstand allein lässt sich diese Frage kaum beantworten, denn auf der intellektuellen Ebene – besonders, wenn wir uns selbst als intellektuell ausgesprochen begabt betrachten 😉 – bleiben Facette und Fassade intellektuelle Konzepte. Während wir uns also rational fragen, was nun stimmt, weiß es unser Körper schon lange. Das war für mich der Schlüssel: Zu erfahren, was mein Körper alles „weiß“ oder noch treffender formuliert: Was mein Körper alles zu empfinden vermag. Als ich begann, meinen Verstand auf meinen Körper zu lenken, löste sich mein Denken auf, vielmehr begann ich mit dem Körper zu denken, Verstand und Körper arbeiteten Hand in Hand, um mir fühlendem Wesen begegnen zu können. Knick Knack! Womit wir bei unserer Gefühlswelt angelangt wären (wobei es Gefühle und Emotionen zu unterscheiden gilt, doch dieses Thema betrachten wir an anderer Stelle). Und hier wird es doch interessant, denn wie fühle ich denn? Womit fühle ich denn? Oder ganz konkret gefragt: Woran merke ich, dass ich „fühle“…? Als ich anfing, meine Gefühle mit meinem Körper wahrzunehmen, veränderte sich alles. Es gab nun keine guten und schlechten Gefühle mehr, es gab nur körperliche Empfindungen, welchen ich meine Aufmerksamkeit schenkte und hinterher durfte mein Verstand, mein ach so begabter Intellekt, zusammenfassen und erklären – Gott sei Dank, hatte der auch noch was zu tun! Doch ehrlich gesagt, ist mein Verstand meist erstaunlich still, nachdem ich in mein Körperbewusstsein eingetaucht bin – eine der wohl schönsten Empfindungen: Staunen. Immer stellt sich dieses Staunen in mir ein, wenn Kopf, Herz und Körper in vollkommener Harmonie schwingen – nichts wollen, einfach (miteinander) einverstanden sind. Das ist Frieden: Einverstanden-Sein mit dem, was ist, wie es ist, dass es ist.  Insofern bin ich völlig damit einverstanden, dass auch ich nun auftauche aus dem Ozean der Coaches, Berater, Therapeuten – Gott sei Dank bin ich aufgetaucht! Schließlich bin ich kein Fisch, der ewig unter Wasser bleiben kann! Als Mensch habe ich die Möglichkeit, aufzutauchen. Und dann? Dann schwimme ich durch das Meer des Lebens, den Kopf über, den Körper unter Wasser. Ich bin also stets in drei Welten anwesend: Im Wasser, auf dem Wasser, über dem Wasser – eine unterbewusste, bewusste und überbewusste Realitätsebene. Wow! Und auf welcher Schiene bin ich nun unterwegs? Bleiben wir bei dem Bild, ist der größte Teil von „mir“, in dem Fall meines Körpers, unter Wasser. Und tatsächlich ist es so, dass wir ab etwa 21 Jahren (je nach entwicklungspsychologischer Studie und philosophischer Lehre auch schon früher) hauptsächlich unsere Vergangenheit wiederholen und das Leben so „bewerten“, wie es uns unsere Erfahrungen lehrten. Wir treffen unsere Entscheidungen also vor allem aus unserem Unterbewusstsein, nicht aus unserem Bewusst-Sein heraus, wie wir womöglich angenommen haben. Und nochmal: Knick Knack! Spüre ich aber meinen Körper unter Wasser, merke meine Atmung und fühle die Wärme der Sonne, die mit auf den Kopf scheint, halte ich in meiner Schwimmbewegung inne, genieße und gleite instinktiv in die Rückenlage (sonst würde ich ja untergehen!). Interessant! Nun „liegt“ der Großteil meines Körpers auf dem Wasser, getragen vom Wasser, mir der Tiefe unter mir und der Weite über mir bewusst. Dies passiert, wenn ich mich auf mein Körperbewusstsein verlasse. Ich werde gegenwärtig – Unterbewusstsein, Bewusstsein und Überbewusstsein schwingen gleichzeitig in mir. Diese körperorientierte Bewusstseinsarbeit üben wir in den „Spieltrainings mit Cosmogetic & Pantarei“. So wechselst Du nachhaltig von der Fassade zur Facette und lebst Deinen Spielraum als Mensch.

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